27.04. - 2. Kurs Praxis: Schwächung der Völker

heute hatte ich den 2. Kurs mit meinen 3 tapferen Probeimkern.


Christina hat uns heute mit einer leckeren Mehlspeise versorgt,

dass die Theorie leichter fällt. Danke dafür!


2. Kurs:

Theorie

in der Theorie haben wir zuerst die Themen aus dem 1. Kurs wiederholt und offene Fragen beantwortet und diskutiert.


Anschließend haben wir die Themen Schwärmen & Ableger so wie die Unterlage besprochen.


Praxis

In der Praxis haben wir gleich das gelernte aus dem Kurs umgesetzt.

Wir sind gemeinsam zur Bienenhütte gefahren, da es bei dem Wind nicht möglich war mit den Völkern im Garten zu arbeiten.


INFO:

Wenn es kalt und windig ist, kann sich die Brut verkühlen.

Zusätzlich dauert der Brutzyklus länger, was der Varroamilbe wiederum mehr Zeit zur Fortpflanzung gibt.


Zuerst haben wir mit der Kippkontrolle begonnen.


Dabei haben wir nach Weisselzellen aussschau gehalten.


Anschließend haben wir in das Volkgeschaut. Das Grüne Volk war erstaunlich stark.

Das Volk sitzt auf 2 Bruträume die voller Brut sind und hängen unten sogar durch.

Der Honigraum vom letzten Kurs ist auch schon fast voll. (8 Waben voll Honig)


Daher haben wir dieses Volk geschröpft und Brutwaben inkl. Bienenmasse entnommen um eine mögliche Schwarmlust auszuschließen. (1. Ableger)


Da für die kommende Woche schlechtes Wetter vorhergesagt ist, haben wir auch gleich mit dem 2. Honigraum erweitert um die Damen zu beschäftigen.


Wenn man daran denkt, dass die Königen rund 2000 Eier/ Tag legt heißt das,

dass jeden Tag auch 2000 Bienen schlüpfen.

D.h. wiederrum bei einer Woche Regen 14.000 Bienen mehr im Stock, Wochen 28.000 Bienen.


Daher ist es nötig die Bienen ordentlich zu beschäftigen mit dem Wabenausbau,

damit das Volk nach 1-2 Wochen Regen nicht in Schwarmlust gerät.


Man soll von Mai - Juni alle 7 Tage eine Kippkontrolle durchführen und nach Weisselzellen ausschau halten.


Edwin hatte heute seinen ersten Bienenkontakt und hat beim 2. Orangen Volk das überschüssige Wachs bei der Kippkontrolle von den Rahmen geputzt.


Er hatte auch keine schäue davor die Rahmen rauszunehmen um das Brutnest selbstständig zu kontrollieren.


Genau diese Praxis nach dem Motto "learning by doing" ist mir sehr wichtig bei diesem Kurs zu vermitteln.


Die Imkerei ist mit großen Investitionen verbunden, daher ist es mir sehr wichtig, dass sich jeder mit dem Umgang bei Bienen sicher ist und sich gut auskennt.


Es war wieder ein schöner 2. Kurs und ich freue mich schon auf unseren

nächsten Kurs am 11.05 mit dem Thema Honigernte in der Theorie








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