WABENKUNDE

Die Kunde der Waben ist für Imker sehr wichtig. Ein Imker muss erkennen, was auf einer Wabe zu erkennen ist und ob die Bienen gesund sind.

Zusätzlich zur Wabenkunde ist auch die Gemülldiagnose so wie die Fluglochbeobachtung wichtig!

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NATURWABENBAU

Die meisten Imker arbeiten mit Mittelwänden um die Bienen bei der Entwicklung im Frühling zu unterstützten.

Man kann die Bienen aber auch einen Naturbau bauen lassen.

Für den Ausbau von 10 Mittelwänden werden ca. 10 Kg Futter benötigt.

10 Rahmen Naturbau ca. 20 Kg Futter

BRUTNEST MIT FUTTERKRANZ

Hier sieht man sehr schön das verdeckelte Brutnest. Neben dem Brutnest die Stifte und junge Larven.

Abgeschlossen von Pollen und einem Futterkranz

Position: oberer Brutraum, 3. Wabe von rechts

BRUTNEST 1

Wunderschönes Brutnest. Allerdings ist hier im Randbereich kein Futterkranz mehr zu erkennen. Je nach Jahreszeit, muss das Volk gefüttert werden.
In diesem Fall war ein voller Honigraum auf dem Volk.

BRUTNEST 2

Die Zelldeckel von diesem verdeckeltem Brutnest sind bereits dunkler, rechts oben, sind bereits ein paar Bienen geschlüpft (Lücke im Brutnest). Die vereinzelten freien Zellen im Brutnest dienen dazu die Wärme zur regulieren.

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BRUTNEST 3

alle Stadien der Brut befinden sich auf dieser Wabe.
Stifte, Larven, verdeckelte Brut, Futterkranz und Pollen.
Ideale Wabe für einen Ableger

BRUTNEST 4

eine sehr schöne verdeckelte Wabe. Zellen sind schön gschlossen, keine aufgebissenen Zelldeckel sind zu erkennen. Ein gesundes starkes Volk.

Position: oberer Brutraum Mitte

LARVEN PFLEGE

die Bienen pflegen und füttern die Larven, bevor diese verdeckelt werden

SPIELNÄPFCHEN

Bei Spielnäpfchen besteht grundsätzlich keine Gefahr, dass das Volk schwärmen will. Trotzdem ist zu beobachten, ob das Spielnäpfchen bestiftet wird.

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GESCHLÜPFTE WEISELZELLE

Auf diesem Bild sieht man sehr schön die aufgebissenen Weiselzelle mit dem Zelldeckel. Nach dem Schlüpfen der Königin wird die Weiselzelle wieder abgebaut von den Bienen.

HONIGWABE TROCKNEN

2/3 der Wabe sind bereits verdeckelt. Man erkennt sehr gut, wie die Bienen in der Mitte der Wabe den Honig trocknen. Im Randbereich zu dem Verdeckelten Honig werden weitere Zellen verschlossen.

VERDECKELTE HONIGWABE

Eine komplett verdeckelte Honigwaben kann geerntet werden. Man sagt, dass eine Wabe bereits ab einer Verdeckelung von 2/3 geerntet werden kann, hier ist unbedingt einen Spritzprobe durchzuführen!

DROHNENBRUT

Durch das Drohnenbrut- schneiden, reduziert man die Entwicklung der Varroamilbe um ca. 20-30%, was über das Überleben der Völker entscheiden kann. Diese biotechnische Maßnahme kann man mehrmals Anwenden, sobald 2/3 der Brut verdeckelt ist

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DROHNENBRÜTIGES VOLK

bei diesem Ableger ist keine Königin gechlüpft. Bei der Kontrolle nach 6 Wochen, war der Ableger bereits drohnenbrütig.

WACHSMOTTE

die "Spinnenfäden" auf dieser Wabe kommen von der Wachsmotte. Die Wachsmotte kommt häufig auf den alten, dunklen Waben vor. Daher ist die Stockhygiene bei der Spätsommerpflege sehr wichtig um hier das alte Wabenmaterial zu entfernen.

TOT DURCH VARROA 1

Typisches Bild für den Tot durch  die Varroamilbe. Königin mit dem Hofstaat, ist im Volk erfroren. Die restlichen Bienen sind an einem warmen Tag im Okt./ Nov. ausgeflogen und haben sich bei anderen Völken eingebettelt. Reinfektion! daher ist die regelmäßige Kontrolle bzgl. Varroa sehr wichtig!

TOT DURCH VARROA 2

Typisches Bild für den Tot durch  die Varroamilbe. Königin mit dem Hofstaat, ist im Volk erfroren. Die restlichen Bienen sind an einem warmen Tag im Okt./ Nov. ausgeflogen und haben sich bei anderen Völken eingebettelt. Reinfektion! In diesem Fall sind die wenigen Bienen auch noch vom Futter abgerissen.